Kälteisolierung einer Kühlleitung mit geschlossenzelliger Dämmung und dampfdichter Ummantelung gegen Kondensat und Eisbildung
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Kälteisolierung

Kondensatfrei, diffusionsdicht, dauerhaft

Bei Kälte entscheidet nicht die Dämmstärke allein, sondern die Dampfsperre. Eine einzige offene Naht zieht über Monate Feuchtigkeit ins System – mit Korrosion, Eisbildung und steigenden Betriebskosten als Folge.

0 %
Kondensat bei korrekter Ausführung
−50 °C
bis zu dieser Medientemperatur
100 %
diffusionsdicht verklebte Nähte

Ihr Nutzen

  • Kein Kondensat, keine Korrosion unter der Dämmung
  • Konstante Medientemperaturen
  • Geringere Laufzeiten der Kälteerzeuger
  • Hygienische, abwaschbare Oberflächen
  • Schutz vor Eisbildung und Tauwasserschäden

Anwendungsbereiche

  • Kaltwasser- und Kältemittelleitungen
  • Kältezentralen und Chiller
  • Klima- und Lüftungsanlagen
  • Kühl- und Tiefkühlräume, Lebensmittelbetriebe
  • Pharma- und Reinraumtechnik

Materialien & Systeme

  • Elastomer-Dämmsysteme (geschlossenzellig)
  • PIR / PUR-Schalen
  • Kunststoff- und Blechummantelung
  • Dampfsperren und Kaltklebebänder
  • Kältebrückenfreie Rohrhalterungen

Im Detail

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Physik statt Bauchgefühl

Bei Kälteleitungen ist das Rohr kälter als die Umgebungsluft. Wasserdampf wandert immer von warm nach kalt – also von außen zur Rohroberfläche. Deshalb muss die Dämmung nicht nur dämmen, sondern lückenlos dampfdicht sein. Wir bemessen die Dämmstärke gegen Tauwasserausfall bei realistischer Raumluftfeuchte und führen jede Naht, jeden Stoß und jeden Durchbruch als geschlossenes System aus.

Kältegedämmtes Rohrsystem in einer Technikzentrale mit schwarzer geschlossenzelliger Elastomerdämmung an Leitungen, Bögen und Armaturen
02

Systeme, die wir einsetzen

Geschlossenzellige Elastomer-Dämmstoffe für Kaltwasser- und Kältemittelleitungen, PIR/PUR-Schalen für tiefe Temperaturen, dazu Kaltkleber, Dampfsperrbänder und dampfdichte Endabschlüsse. Ummantelt wird je nach Umgebung mit Kunststoffmantel, Blech oder abwaschbarer Hygieneoberfläche – zum Beispiel in Lebensmittelbetrieben.

03

Kritische Punkte im Detail

Rohrhalterungen werden mit Kältebrücken-Isolatoren ausgeführt, Ventile und Flansche mit demontierbaren, dampfdichten Kappen versehen, Wanddurchführungen mit Schutzrohr und Dichtebene ausgebildet. Genau an diesen Stellen entstehen sonst die Schäden, die man erst Jahre später als Rostfahne oder Eisklumpen sieht.

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Für welche Anlagen

Kaltwassernetze in Bürogebäuden und Hotels, Chiller und Kältezentralen, Klima- und Lüftungsanlagen, Kühl- und Tiefkühlräume, Lebensmittelverarbeitung, Pharma- und Reinraumtechnik. Überall dort, wo Kälte Geld kostet und Feuchtigkeit ein Hygienerisiko ist.

Typische Fehler, die wir vermeiden

  • Nähte nur gesteckt statt vollflächig verklebt
  • Dämmstärke gegen Wärmeverlust statt gegen Tauwasser bemessen
  • Metallische Rohrschellen ohne Kältebrückenisolator
  • Nachträgliche Bohrungen durch die Dampfsperre

Häufige Fragen

Warum schwitzt meine Kälteleitung trotz Dämmung?+

Fast immer wegen einer verletzten oder fehlenden Dampfsperre – oder weil die Dämmstärke für die tatsächliche Luftfeuchte zu gering ist. Wir prüfen beides vor Ort.

Kann eine bestehende Dämmung saniert werden?+

Ja. Wir öffnen stichprobenartig, bewerten den Zustand des Rohrs und ersetzen abschnittsweise, wenn eine Komplettsanierung nicht nötig ist.

Ist die Ausführung hygienetauglich?+

Auf Wunsch ja – mit abwaschbaren, fugenarmen Oberflächen für Lebensmittel- und Pharmabereiche.

Wie lange hält ein korrekt ausgeführtes System?+

Bei dichter Dampfsperre und geschützter Ummantelung sind 20 Jahre und mehr realistisch.

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